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Im Jahr 1920 wurde der Sportverein Bergtheim (SVB) gegründet. Eigentlich sollte das 100-jährige Jubiläum Ende Mai dieses Jahres mit einem fantastischen Programm in einem Festzelt gefeiert werden. Es wurde wegen Corona abgesagt. Auch andere „dunkle Wolken“ ziehen auf. Die aktuelle Vorstandschaft hört auf.


„Goldene Zeiten“ hat es in der 100-jährigen Geschichte des Sportvereins gegeben mit spannenden Wettkämpfen, den Aufbau von Sportabteilungen, der Anlage des Sportgeländes mit dem Sportheimbau und frohe Stunden des Miteinanders. Jetzt aber scheint das Interesse an den Geschicken des Vereins gering.


Von den rund 800 Mitgliedern des SVB waren Anfang September nur 40 Frauen und Männer zur ordentlichen Mitgliederversammlung gekommen. Dabei wären Neuwahlen gewesen. Mehrere Vorstandsmitglieder traten nicht mehr an. Ihre Posten konnten nicht besetzt werden. Deshalb ist der aktuelle Vorstand nur noch kommissarisch tätig.


Nicht mehr zur Wahl angetreten sind Vorstand Georg Lutz, sein Stellvertreter Erich Kohl, die Vorsitzende Finanzen Sitta Kaufmann, der Vorsitzende Verwaltung German Ott und die Vorsitzende Jugend Aileen Zimmermann. Einen außergewöhnlichen Grund gibt es nicht. „Wir waren alle schon lange im Amt und sind ein gutes und erfolgreiches Team gewesen“, beschreibt Finanzverwalterin Kaufmann die Lage. Nun sei es Zeit für einen Wechsel.


Der Bergtheimer Sportverein ist wichtig im Ort. Es gibt die Abteilungen Fußball, Handball, Badminton, Kegeln, Damengymnastik, Fitnessgymnastik, Gardetanz, Karate, Schach und Tennis. Mittlerweile haben sich die Abteilungsleiter angesichts der Sachlage getroffen. Aber auch bei diesem Treffen wurde niemand gefunden, der einen der vakanten ehrenamtlichen Vorstandsposten übernehmen will.


Falls in der baldigen außerordentlichen Mitgliederversammlung mit dem Punkt „Neuwahlen“ kein Vorstandsgremium gefunden wird, könnte die Vereinsführung vorübergehend durch einen Rechtspfleger oder Rechtsanwalt übernommen werden. Die Kosten dafür wären enorm und könnten vom SVB nicht allzu lange gestemmt werden.


Sollte der Verein aufgelöst werden, müssten die Abteilung ihren Spielbetrieb sofort einstellen. Alle Mitgliedschaften bei SVB wären beendet, auch die passiven. Das Erbbaurecht für das Sportgelände und das Sportheim sowie alle Vermögens- und Sachwerte würden an die Gemeinde fallen. Wahrscheinlich würde das Geld für die Rückzahlungen von Zuschüssen bei Sanierungsarbeiten am Sportheim verwendet.


Eine Auflösung des Vereins wäre für alle Abteilungen des SVB katastrophal. Darüber sind sich alle Verantwortlichen einig. Auch die gesellschaftlichen Folgen im Dorf wären nicht abschätzbar. Erfreulicherweise stehe der Sportverein finanziell gut da. Die Vorstandschaft hat gut gewirtschaftet und hinterlässt auch auf baulicher Seite ein bestens bestelltes Feld.


Der 21. Oktober 2020 wird somit ein entscheidender Tag sein im 100-jährigen Gründungsjahr des SV Bergtheim. Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung soll die Wahl der Vorstandschaft gelingen. Die bisherigen Amtsinhaber sind bereit, den neuen Vorstandsmitgliedern während ihrer Einarbeitungszeit mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.


Der kommissarische Vereinsvorstand Lutz und sein bisheriges Team hoffen auf ein größeres Interesse der Vereinsmitglieder am Schicksal des örtlichen Sportvereins als bei der regulären Jahresversammlung vor wenigen Wochen. Jetzt sei jedes Mitglied gefragt, die Geschicke des Sportvereins weiter zu verfolgen. Die außergewöhnliche Mitgliederversammlung am 21. Oktober 2020 beginnt um 20 Uhr ist im Sportheim.

Badminton – ist das nicht Federball? Spielen nur Jungs Badminton oder vielleicht sogar nur Mädchen? Gibt es in dieser Sportart so etwas wie ein Gemeinschaftsgefühl? Kann man auch Wettkämpfe bestreiten? Im folgenden Interview, das ich mit meinen Spielern Lena, Lorena und Noah per Videochat geführt habe, werden diese und viele mehr Fragen beantwortet – viel Spaß beim Lesen!

Wie lange spielt ihr schon Badminton?
Lena:
Wenn ich mich richtig erinnere, spiele ich seit 2009, also ungefähr elf Jahre. Allerdings mit einer kurzen Unterbrechung.
Lorena: Ich bin im Frühjahr 2017 eingestiegen, bin also jetzt gute drei Jahre dabei.
Noah: Angefangen habe ich in der Schule, als ich das Wahlfach Badminton belegt habe. Das war in der 6. Klasse und in der 9. Klasse bin in den Verein gekommen. Aktuell bin ich in der 11. Klasse, demnach spiele ich jetzt seit ca. fünf Jahren Badminton.

Was gefällt euch an dieser Sportart besonders?
Lorena: Badminton ist zwar keine Mannschaftssportart im klassischen Sinne wie Fußball oder Handball, aber besonders im Doppel ist Kommunikation gefragt, um sich taktisch abstimmen zu können. Badminton ist auch ein koordinativ sehr anspruchsvoller Sport, da man im Feld vier verschiedene Ecken anlaufen und parallel auch noch den Ball schlagen muss.
Noah: Unsere Sportart ist technisch sehr anspruchsvoll. Kein Spiel ist wie das andere, jeder Gegner hat andere Stärken, auf die man sich einstellen muss, und man wird immer vor wieder verschiedene Spielsituationen gestellt, die es zu lösen gilt.
Lena: Ich mag daran, dass Badminton ein Reaktionssport ist, bei dem Schnelligkeit gefragt ist. Was viele außerdem nicht wissen: es ist ein Teamsport.

Dann ist es also ein Irrglaube, dass Badminton eine Einzelsportart ist?
Lena: Auf jeden Fall! Wir absolvieren ja auch Mannschaftsspiele, bei denen jeder für die Teamkollegen mitfiebert.
Noah: Badminton ist definitiv ein Mannschaftssport. Bei uns im Verein herrscht ein ganz besonderer Teamgeist: alle verstehen sich gut miteinander und es gibt zwar „Rivalitäten“ untereinander, allerdings sind das ausschließlich gute Rivalitäten. In meinen Lieblingsdisziplinen, dem Doppel und Mixed, habe ich ja auch immer einen Partner beziehungsweise eine Partnerin an meiner Seite.
Lorena: Beim Badminton geht es keinesfalls darum, nur für sich zu spielen. Auch wenn man Einzel spielt, stehen immer Teamkollegen neben dem Feld, die einen anfeuern. Wir geben uns gegenseitig Tipps, haben Spaß und teilen die Freude an unserem Sport.

Werdet ihr oft gefragt, ob Badminton und Federball das Gleiche sind?
Noah: Ich höre die Frage nicht besonders oft. Das ist ja auch falsch: Badminton ist ein kompetitiver Sport, wir spielen nicht mit-, sondern gegeneinander, haben ein Netz und Regeln. Federball würde ich mit Ping-Pong beim Tischtennis vergleichen.
Lorena: Ich wurde das schon das ein oder andere Mal gefragt. Wie Noah sagt, verweise ich dann auf die Tatsache, dass Badminton ein Wettkampfsport ist, mit einer Vielfalt an Schlägen, die Schnelligkeit und Reaktionsfähigkeit erfordert. Federball ist etwas für den Garten.
Lena: Manchmal muss ich mir Kommentare anhören, die in diese Richtung gehen. Wenn mich jemand fragt, ob ich wieder zum Federballtraining gehe, schlage ich immer vor, dass derjenige einfach mal eine Runde mit mir spielen soll.

Wie seid ihr organisiert? Ab welchem Alter kann man bei euch mit dem Badminton anfangen? Wie viele Trainingsgruppen habt ihr?
Noah: Wir haben insgesamt drei Trainingsgruppen für Kinder und Jugendliche. Den ganz Kleinen wollen wir Spaß an unserem Sport vermitteln und ihnen die Gelegenheit geben, ihn zu erforschen. In der Perspektivgruppe geht es darum, Kinder mit Potenzial zu entdecken und sie an den Spielbetrieb heranzuführen. Wenn jemand allerdings einfach nur einen Ausgleich sucht, ist er auch herzlich willkommen, denn wir versuchen, eine gesunde Mischung aus Spaß und Leistung anzubieten. Wer sich als talentiert und ehrgeizig erweist, kann in die Leistungsgruppe aufrücken. Hier geht es darum, sich auf Wettkämpfe vorzubereiten und sein Spiel zu verbessern.
Lorena: Eine Altersbegrenzung haben wir nicht wirklich. Je früher man mit dem Badminton anfängt, desto besser! Aber auch „Späteinsteiger“ kommen bei uns zum Zug – ich selbst habe auch erst relativ spät damit angefangen. Das Schöne ist, dass man zu nichts gezwungen wird und selbst entscheiden kann, in welche Richtung man geht: Breitensport oder Leistungssport. Das kann man einfach mit unseren Trainern absprechen. Wir haben außerdem auch eine Erwachsenengruppe, die Freitagabend einfach ein bisschen miteinander spielt. Genauere Infos findet man auf unserer Homepage unter badminton-bergtheim.de.

Wie kann man sich ein typisches Training bei euch vorstellen?
Lena:
Die Leistungsgruppe beginnt um Punkt 20:15 Uhr mit dem Warmlaufen, dann gibt es eventuell ein Aufwärmspiel oder Stabi-Übungen. Danach geht es aufs Feld, wo wir Schlag- oder Lauftechnik trainieren, bevor wir am Ende Zeit haben für freies Spiel. Wie das Training aussieht, wenn die Halle nach der „Coronapause“ wieder öffnet, wissen wir allerdings noch nicht.

Was macht ihr besonders gerne im Training?
Noah: Da kann es nur eine Antwort geben: Stabi-Training! Kleiner Spaß. Für mich ist das Schönste, wenn wir am Ende matchen dürfen. Dabei kann ich all die Energie, die sich die Woche über angestaut hat, rauslassen. Ich bin auch immer einer der Letzten, der die Halle verlässt, weil mir das Zocken so viel Spaß macht.
Lorena: Ich freue mich schon auf die Schlagübungen, besonders jetzt nach der Quarantäne. Aber Noah hat absolut Recht, das freie Spiel ist immer das Highlight.

Wie viel Zeit habt ihr denn für das freie Spiel?
Lena: Das hängt immer davon ab, wie lange das Training vorher dauert. Aber eine halbe Stunde haben wir eigentlich mindestens zur Verfügung.

Gibt es Dinge im Training, die euch keinen Spaß machen?
Noah: Um ehrlich zu sein, mag ich das Stabi-Training am wenigsten. Ich weiß aber auch, dass es extrem wichtig ist für unsere körperliche Fitness und um eine Grundlage zu schaffen für die Zeit auf dem Feld.
Lena: Ich bin auf Doppel und Mixed spezialisiert, deshalb sind Einzelübungen nicht so mein Fall. Und die Abwehr von Schmetterbällen ist auch nicht gerade mein Favorit.

Kann man vom Badminton Muskelkater bekommen?
Noah:
Oh ja! Als ich anfangs neu war, hatte ich das ganze Wochenende Muskelkater. Wer es mag, sich auszupowern, kann das beim Badminton auf jeden Fall tun. Der Körper gewöhnt sich allerdings auch an die speziellen Bewegungen.
Lorena: Manchmal werden beim Badminton Muskelgruppen beansprucht, von denen man gar nicht weiß, dass sie existieren.
Lena: Am meisten in den Oberschenkeln.

Wie muss man sich einen Badmintontrainer vorstellen, wie im Fußball mit einer Trillerpfeife um den Hals?
Noah: Absolut nicht. Wer eine solche Vorstellung hat, liegt komplett falsch. Natürlich ist es die Aufgabe eines Trainers, seine Spieler zu Höchstleistungen zu motivieren, aber bei uns geht das viel entspannter zu als beim Fußball. Wir haben von Seiten unserer Trainerin absolut keinen Leistungsdruck und es wird niemand auf die Ersatzbank gesetzt. Wir wissen, dass wir auch mal einen schlechten Tag haben dürfen, solange wir beim nächsten Mal wieder Gas geben – und das tun wir dann auch gerne.

Ihr habt schon angesprochen, dass Badminton ein Wettkampfsport ist. An welchen Wettkämpfen nehmt ihr denn so teil?
Lena: Wie in anderen Mannschaftssportarten gibt es auch beim Badminton einen Spielbetrieb mit einem Ligensystem. Wir tragen in Hin- und Rückrunde die einzelnen Spieltage aus und haben insgesamt zwei Mannschaften: eine Erwachsenenmannschaft in der Bezirksklasse und eine Jugendmannschaft in der Bezirksoberliga.
Noah: Außerdem gibt es die Möglichkeit, an Ranglistenturnieren teilzunehmen. Diese sind nach den verschiedenen Spielniveaus in Kategorien von A bis E gestaffelt, es ist also für jeden etwas dabei.
Lorena: Genau, diese finden am Wochenende an ein oder zwei Tagen statt und man kann dort Einzel, Doppel oder Mixed spielen. Wenn nicht gerade Corona die Sportwelt zum Stillstand bringt, gibt es diese Turniere das ganze Jahr über. Das ist immer eine super Möglichkeit, um sich mit anderen Spielern zu messen und unterschiedliche Spielstile kennenzulernen.

Was sind eure Ziele?
Lena: Ich will im Wettkampf immer mein Bestes geben und freue mich über jeden Sieg, den ich für meine Mannschaft beisteuern kann.
Noah: Unsere Jugendmannschaft würde gerne noch einmal Rottendorf schlagen. Da wir altersbedingt allerdings einige Spieler verloren haben, wird das enorm schwierig. Außerdem muss man eh mal sehen, wie jetzt nach Corona alles weitergeht. Ein Sieg gegen den TV Marktheidenfeld wäre natürlich auch ein großes Ziel, ist aber wohl eher unrealistisch. Persönlich ist außerdem die Aussicht verlockend, nach der Jugendzeit in die Erwachsenenmannschaft zu rutschen.
Lorena: Ein Grundsatz, den bei uns alle haben, ist immer sein Bestes zu geben, dann kommen die Ergebnisse schon von alleine. Ich möchte außerdem stets an meiner Technik arbeiten. Bei den Erwachsenen habe ich auch schon einmal ausgeholfen, damals habe ich mit Lena zusammengespielt. Erfreulicherweise ist das bei uns ein ganz selbstverständlicher Weg, wenn man das möchte.

Würdet ihr sagen, Badminton ist eher eine Sportart für Mädchen oder auch für Jungen?
Noah:
In den meisten Vereinen gibt es zu wenig Mädchen, aber wir sind da etwa 50:50 aufgestellt. Badminton ist auf keinen Fall nur für ein Geschlecht ausgelegt und das ist ja auch das Schöne an diesem Sport.
Lorena: Stimmt, in den letzten Jahren sind auch immer mehr Mädchen dazu gekommen.

Braucht man besondere Ausrüstung, wenn man bei euch mal reinschnuppern möchte?
Lena: Am wichtigsten ist eigentlich ein gutes Schuhwerk, damit man sich nicht verletzt.
Noah: Ja, Ballettschlappen sind für das Badmintonspielen eher ungeeignet. Aber Schläger und Bälle stehen für Neueinsteiger immer zur Verfügung.

Das Interview führte: Victoria Blank, Trainerin Perspektiv- und Leistungsgruppe des SV Bergtheim Badminton

Liebe Fußballfreunde, Spieler, Trainer, Eltern, Sponsoren,…

Corona hat uns weiter fest im Griff. Ein regulärer Trainings- und Spielbetrieb ist bislang nicht möglich.

Der BFV hat dennoch letzte Woche eine Pressemitteilung veröffentlicht, laut der die Durchführung eines Trainingsbetriebs unter bestimmten Hygienevoraussetzungen in Kleingruppen bis zu 5 Personen möglich ist. 

Eine Fortführung des Ligabetriebes ist vom Verband frühestens ab 01.09.2020 vorgesehen, wobei bei einer Verschlechterung der aktuellen Situation der Re-Start nochmal verschoben werden kann. 

Aus unserer Sicht ist unter den Vorgaben des Verbands kein Training möglich, das zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll und für die Spieler zufriedenstellend (keine Zweikämpfe, keine Kopfbälle, 1 1/2 bis 2 Meter Abstand, diverse Hygienevorschriften, umziehen nach dem Training im Auto, Duschen daheim, nachträgliche Desinfizierung der Bälle/Trainingsutensilien und und und…) ist. 

Eine weitere Voraussetzung ist Benennung eines Corona-Beauftragten im Verein, welcher die Verantwortung für die ordnungsgemäße Durchführung des Trainingsbetriebs übernimmt. Aus unserer Sicht kann und will niemand aus der Abteilungsleitung die Verantwortung für eine etwaige Verbreitung des Coronavirus auf Grund eines Mangels im Training übernehmen.

Nach einer internen Diskussion in der Abteilungsleitung sind wir daher gemeinsam zum Entschluss gekommen, dass wir vom SV Bergtheim vorerst kein Fußballtraining sowohl bei den Erwachsenen als auch bei der Jugend anbieten. Ich hoffe ihr könnt diese Entscheidung nachvollziehen. 

Für die Zukunft muss man die aktuelle Situation im Auge behalten und zu gegebener Zeit entscheiden, wie der Trainings- und Spielbetrieb in geordneten und sicheren Bahnen von Statten gehen kann. Grundsätzlich sind wir immer für ein Training, wenn es Sinn macht und die Gesundheit nicht gefährdet wird. 

Wir hoffen, dass sich die Situation weiter entspannt, sodass wir zeitnah wieder mit diversen Mannschaftstrainings starten können.

Liebe Grüße und bleibt gesund, eure Abteilungsleitung des SVB – Fußball

Auf Grund der aktuell anhaltenden Coronavirus-Pandemie und dem von der bayerischen Regierung ausgerufenem Katastrophenfall, ruht aktuell der Spielbetrieb.

Betroffen hiervon sind alle Altersklassen. Auch der Trainingsbetrieb wurde eingestellt.

Diese Maßnahmen gelten mindestens bis zum Ende der Osterferien am 19.04.2020. Wie und ob der Spielbetrieb danach weitergeführt wird, ist aktuell noch unklar. Aktuelle Neuigkeiten rund um dieses Thema finden sie auf den Seiten des BFV.

Am 05.01.2020 fand der 27. EEV-Cup in der Willi-Sauer-Halle statt. Mit am Start waren wieder namhafte Vereine wie der FC 05 Schweinfurt (Regionalliga) oder Titelverteidiger ASV Rimpar (Landesliga) aber auch regionale Vereine, z.B. der SV Kürnach oder der TSV Essleben.

In einer überaus spannenden Gruppe A war beinahe bis zum letzten Spiel für alle Mannschaften noch alles drin. Am Ende setzte sich der TSV Unterpleichfeld vor dem TSV Bergrheinfeld durch. Diese beiden Mannschaften zogen damit ins Halbfinale ein. Damit war in dieser Gruppe die Sensation perfekt und der große Favorit FC 05 Schweinfurt musste sich trotz zweier Auftaktsiege mit dem 3. Platz begnügen. Auf den weiteren Plätzen landeten die Teams aus Eisenheim/Wipfeld und aus Essleben.

In der Gruppe B zeigten die favorisierten Landesliga-Teams aus Rimpar und von der FT Schweinfurt von Beginn an, dass mit ihnen in diesem Jahr zu rechnen ist. Diese beiden Mannschaften konnten dann auch das Halbfinal-Ticket lösen. Auf den 3. Platz kamen die Kürnacher, gefolgt von der Heimmannschaft aus Bergtheim und dem TSV Ettleben/Werneck.

Im Folgenden merkte man, dass es für die Teams doch um einiges ging. Die Halbfinal-Spiele waren taktisch geprägt und es fielen weniger Tore. Das 1. Halbfinale konnte der ASV Rimpar nach einem torlosen Unentschieden im 9-Meter-Schießen für sich entscheiden. Im 2. Halbfinale konnten die Freien Turner den entscheidenden Treffer erzielen und gewannen mit 1:0 gegen Bergrheinfeld.

Das Finale war dann vom Ergebnis eine klare Sache. ASV Rimpar gewann deutlich mit 5:2 gegen FTS und konnte somit seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen.

Nach den weiteren Ergebnissen der Platzierungsspiele ergab sich folgender Endstand:

  1. ASV Rimpar
  2. FT Schweinfurt
  3. TSV Bergrheinfeld
  4. TSV Unterpleichfeld
  5. SV Kürnach
  6. FC 05 Schweinfurt
  7. SG Eisenheim/Wipfeld
  8. SV Bergtheim
  9. TSV Essleben
  10. TSV Ettleben/Werneck

Der SV Bergtheim bedankt sich bei allen Beteiligten –Zuschauern, Spielern, Schiedsrichter, Helfer,…- die dieses Event möglich gemacht haben. Über 450 Zuschauer fanden Weg in die Halle. Um diesen Andrang zu bewältigen, benötigt es einige Helfer. Großen Dank hier an Stefan Schneider, der immer alles im Griff hatte und somit für einen reibungslosen Ablauf des Turniers sorgte. Auch die AH-Spieler sollen hier nicht unerwähnt bleiben, die für den Verkauf zuständig waren und alle Hände voll zu tun hatten. Großen Dank auch an unsere Sponsoren Helmut Jäth und Horst Schatz, die mit ihrem Engagement dieses Turnier erst ermöglichen.

Weitere Berichte zum EEV-Cup finden sie unter www.anpfiff.info oder bei der Main-Post (ggf. werden hier Anmeldedaten benötigt).

Am Samstag, den 11.01.2020 ab 14 Uhr findet das Hallen-Kreisturnier in Rottendorf statt. Als Drittplazierter des heimischen Vorturniers hat sich auch unser SVB wie im Vorjahr für das Kreisturnier qualifiziert. Die Mannschaft würde sich über zahlreiche Unterstützung freuen. Das erste Spiel mit Bergtheimer Beteiligung startet um 14:45 Uhr. Vielleicht kann ja der Vorjahreserfolg mit dem Erreichen der Bezirksmeisterschaft wiederholt werden.

LBHC-Würzburg-2020-Spielplan

Der 27. EEV-Cup startet heute ab 16 Uhr in der Willi-Sauer-Halle.

Den Liveticker findet ihr hier

Einen Vorbericht von unseren Freunden von anpfiff.info findet ihr hier

EEV-Cup-2020

Heiß her ging es in der Bergtheimer Willi-Sauer-Halle. Nicht nur auf dem Platz, sondern auch neben dem Feld flogen die Fetzen, was für den eigentlich recht körperlosen Futsal eher unüblich ist. Doch in der Vorrunde gerieten Akteure der DJK Würzburg und des WFV aneinander. Rote Karten waren die Folge. Letztlich wurden die Blauen nur Zweiter hinter dem ETSV Würzburg. Bergtheim sicherte sich das dritte Ticket.

Vor dieser Hallensaison hob der Verband das Grätschverbot der vergangenen Jahre wieder auf. Für viele Kicker ein gefundenes Fressen. Denn es wurde wieder fleißig getackelt, was nicht jedem schmeckte. Dementsprechend angeheizt war die Atmosphäre nach einigen Zweikämpfen. Kein leichtes Unterfangen für die Unparteiischen, die alle Hände voll zu tun hatten. Im wahrsten Sinne des Wortes. Denn nach der Schlusssirene kam es zwischen den Akteuren der DJK Würzburg und des Würzburger FV zu einer Rudelbildung – beim Endstand von 3:0 für den Bayernligisten, der tatsächlich mit Kickern seiner ersten Garde am Start war.

Zellerauer Derby eskaliert

Auslöser war eine leichter Zusammenstoß zwischen Tim Pfaffendorf und Benjamin Schömig, nach dem alle Akteure zum Ort des Geschehens rannten. Unschöne Worte fielen, es kam zu Schubsereien, in die auch WFV-Coach Berthold Göbel involviert war. Nur wenige Meter von seiner Bank entfernt, wollte der Übungsleiter schlichtend eingreifen und wurde dann selbst Opfer. Denn sowohl der Bergtheimer als auch die beiden Pfaffendorf-Brüder wurden hernach nachträglich mit der roten Karte bedacht. Das könnte fatale Folgen haben: Denn damit ist die Stadtmeisterschaft in Gefahr.

Und das völlig sinnlos. Denn der WFV hatte das intensive und hitzige Duell, in dem er vorher schon sieben gelbe Karten gab, sportlich mit 3:0 für sich entschieden. Damit zogen die Blauen verdient ins Halbfinale. Die DJK, obwohl vorher ohne Gegentreffer, blieb auf der Strecke, weil Bergtheim im letzten Spiel der Vorrunde noch vorbeizog. Marktheidenfeld, das sich achtbar schlug und dem WFV einen Punkt abluchste, und die auf ganzer Linie enttäuschenden Maidbronner waren da schon ausgeschieden.

In der anderen Gruppe hatte sich der ETSV Würzburg, der schnell und ansehnlich kombinierte, souverän durchgesetzt. Nur gegen die ebenfalls gut besetzten Schwarzacher unterlag der blaue Adler. Allerdings patzte der Sportclub gegen Veitshöchheim und Kist, die dahinter folgten, und wurde nur Gruppenzweiter. B-Klassist Schaippach hatte trotz engagierter Vorstellung nicht den Hauch einer Chance, selbst wenn sie es den Kontrahenten so schwer wie möglich machten.

Schwarzach geht die Luft aus

So trafen die Jungs von Thomas Redelberger im Halbfinale auf Topfavorit Würzburger FV, der dem Kreisligist keine Chance ließ. Steffen Barthel, Kevin Röckert und Maximilian Reinders sorgten für klare Verhältnisse, die nach dem bisherigen Turnierverlauf auch im zweiten Halbfinale möglich gewesen wären. Doch die Gastgeber schlugen sich wacker und zwangen den ETSV Würzburg ins Sechsmeterschießen. Und indem brauchte es 20 Schützen, ehe der blaue Adler leicht gestutzt weiterflog. Stefan Kunze hatte dreimal pariert.

Damit waren die beiden Würzburger Teams für die Kreismeisterschaft qualifiziert. Den Siegerscheck sicherte sich dann überraschend der ETSV Würzburg durch Moritz Wagenhäusers goldenen Treffer. Das dritte Ticket blieb etwas unerwartet davor schon in Bergtheim. Denn die Hausherren erwischten die Schwarzacher früh kalt – Sven Krönlein traf zum 1:0 – und legten binnen einer Minute durch Alexander Scheuplein und Maximilian Prötzel nach. Nico Eichelbrönner blieb nur noch der Ehrentreffer.

Quelle: www.anpfiff.info